Die Geschichte der Werksiedlung
In den 1950er Jahren entstand mit Hilfe des Marshallplans die Werksiedlung Weidenberg für die heimatvertriebenen Glasveredler aus dem Sudetenland. Doch schon in den 80er Jahren mussten die Glasbetriebe, bedingt durch Billigimporte und Kunststoffe, nach und nach schließen.
Um die Erinnerung an Vertreibung und Integration in Weidenberg und das Glashandwerk lebendig zu halten, wurde von den Mitgliedern des Vereins Werksiedlung Weidenberg e. V. das Glas-Knopf-Museum in einer ehemaligen Perlen- und Modeschmuckmanufaktur eröffnet. "Obwohl sie mit schrecklichen Bildern im Kopf kamen, schufen sie hier ein neues friedliches Zusammenleben."
Mit dem Ankauf der umfangreichen Sammlung von Knopfmusterkarten des ehemaligen Fichtelberger Glasmuseums legten der Vereinsvorsitzende Heinz Schimek und Wolfgang Fünfstück, der damalige Bürgermeister, den Grundstock für das Museum. Zwischen 1993 - 1997 wurde geplant, gesammelt und eingerichtet.
Am 12. Juli 1997 konnte das Museum im denkmalgeschützten Bernt-Haus der Öffentlichkeit übergeben werden. Mit Ablauf des Jahres 2021 endete jedoch der Mietvertrag. Das Museum musste ausziehen. Nach einer zukunftsfähigen Lösung wird derzeit gesucht. Das Bahnhofsgebäude fungiert derzeit als Depot.
Aktuell unterstützt der Trägerverein Werksiedlung den Erhalt des denkmalgeschützten Pohl-Hauses in der Gablonzer Str. 5. Im Herbst 2026 wird auf dem Grundstück der Geschichtspfad Werksiedlung, ein Stelenweg eröffnet.
Einweihungsfeier des Glas-Knopf-Museums mit Bernt Posselt
Hier hilft der Marshallplan - Anschubfinanzierung
Glas-Knopf-Museum - GKM | Kristallstraße 5 | 95466 Weidenberg
T 09278 98062 | email: info@werksiedlung-weidenberg.de | www.glas-knopf-museum.de; www.glaswanderweg.de
Museum bis auf Weiteres geschlossen!
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